INMUT-  Ein Behandlungsprogramm für Familien mit mutistischen Kindern

INMUT ist ein strukturiertes Mutismusprogramm, das die Familie der schweigenden Person mit einbezieht. Ich habe dieses Vorgehen anhand meiner Erfahrungen in der Intensivrehabilition mit dem theoretischen Hintergrund anerkannter Methoden aus den Bereichen Sprachtherapie, Pädagogik und Psychologie entwickelt. 
Es handelt sich um eine interdisziplinäre Behandlungsmethode, die hierarchisch strukturiert, direktiv und stark praktisch ausgerichtet ist. Sie gliedert sich in drei Hauptstränge:  Die direktive Therapie des Kindes in Anlehnung an Symuth, die intensive Elternberatung zum sprachförderlichen Führungsverhalten, die Zusammenführung beider Lernerfahrungen in der Umsetzung praktischer Aufgabenstellungen im Alltag.  
Die Behandlung findet in meiner Praxis statt. Eine enge Frequenz in Therapieblöcken hat sich als besonders wirksam erwiesen, ist aber nicht zwingend notwendig. 

Das Vorgehen zielt darauf ab, Eltern einen sprachförderlichen Umgang mit dem betroffenen Kind zu ermöglichen, innerhalb eines überschaubaren Zeitraumes eine sprachliche Öffnung beim schweigenden Kind zu erreichen und dadurch die Therapieunabhängigkeit zu erlangen. Dies gelingt im Wesentlichen durch die aktive Mitarbeit und den Mut aller Beteiligten, Neues auszuprobieren. Trotz des strukturierten Vorgehens handelt es sich um einen individualisierten und flexiblen Prozess.
Die Wirksamkeit und Nachhaltigkeit meines Vorgehens belegt die Auswertung von Elternfragebögen (6 Wochen nach Behandlungsabschluss) über einen Zeitraum von 3 Jahren und die erneute Befragung der Familien ca. 1 ½  Jahre nach Behandlungsabschluss, die im Rahmen einer Bachelorarbeit an der Hochschule Osnabrück ausgewertet wurde. 

Ich freue mich auf die Arbeit mit Ihnen!



 

Hier noch einige Zitate ehemaliger Familien:

 

                     „ Ich hätte nie gedacht, dass das in so kurzer Zeit möglich ist!“

 

„Mein Kind ist jetzt ein ganz anderes Kind!“

 

                                          „Wir fühlen uns viel sicherer im Umgang mit der Störung!“

 

„Wir sind glücklich, jetzt ein normales Gesellschaftsleben führen zu können!“